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Kätzchen, die nicht schnurren

Sie zeigen den Start ins Frühjahr an. Was den Allergikern die Tränen in die Augen treibt, spornt die Bienen zu den ersten Höchstleistungen an. Die Blüten und Pollen der Pflanzen.

Die Pollen der kätzchentragenden Büsche wie Birke, Haselnuss und Weide und auch die der meisten anderen Bäume lassen sich vom Wind bestäuben und schicken ihre Pollen auf die Reise. Kiefer, Tanne und Fichte sind die bekanntesten unter den Nadelbäumen.

Die wilde Möhre

Die kleine Verwandte der großen Karotte

Die leckere Karotte (Daucus carota), oder auch Gartenmöhre oder Mohrrübe genannt, kennt jeder. Sie wird vielerorts im Garten angebaut und, nach erfolgreicher Ernte in Suppen, Eintöpfen oder auch als Gemüsebeilage verwendet.
Aber haben Sie schon einmal etwas von der „wilden Möhre“ (Daucus carota subsp. Carota) gehört? Wahrscheinlich nicht. Es handelt sich hierbei mehr oder weniger um die Mutter der Gartenmöhre. Denn die Gartenmöhre wurde aus der wilden Möhre herausgezüchtet.
Diese wilde Möhre gehört zu den Doldenblütern. Sie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 120 cm und hat mehrfach gefiederte Laubblätter.  Es handelt sich hierbei um eine zweijährige krautige Pflanze, deren Stiel borstig behaart ist.
Besonders im Sommer kam man die Doppeldolde sehen, die in höchster Blüte flach gewölbt ist. In der Mitte befindet sich eine einzige dunkle Blüte, die so genannte Mohrenblüte, von der auch der Name „Möhre“ abzuleiten ist.
Diese dunkle Blüte wird auch als Scheininsekt bezeichnet, und ist somit eine clevere Fortpflanzungsstrategie, denn dadurch werden andere Insekten angelockt, und die Blüten bestäubt.

Die Vielfalt der Weiden
Jeder kennt die Weiden, auf denen Pferde und Schafe ihren Tag verbringen, und in aller Ruhe grasen. Aber hat schon mal jemand etwas von einer „Bienenweide“ gehört? Auch Bienen haben Weiden, und das ist wortwörtlich gemeint. Sie „grasen“ nämlich die Kätzchen der in der Blüte stehenden Weiden ab.
Aber die Weide bietet nicht nur den Bienen einen vielseitigen Futterplatz. Sie ermöglicht auch über 500 anderen Insekten, wie z.B. Blattläusen und Blattwespen, Wildbienen, bis zu 100 Käferarten, und auch vielen Tag- und Nachtfaltern Nahrung und Platz zum Leben. Besonders hoch ist die Vielfalt der Arten, auch Biodiversität genannt, bei der Salweide.

Die Ringelblume

Er liebt mich, er liebt mich nicht...

„Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich...“. Wer kennt nicht das Bild einer verliebten Frau, die auf einer bunten Blumenwiese sitzt, vorsichtig die Blütenblätter einer Blume auszupft, und inständig hofft, dass ihr Angebeteter sie doch lieben wird.
Keine Pflanze ist für dieses Liebesorakel so geeignet wie die Ringelblume ( Calendula officinalis). Sie lässt aber nicht nur seit ewigen Zeiten Mädchenherzen höher schlagen, sondern gab auch anderen Menschen Glaube und Hoffnung.
 So glaubten früher beispielsweise viele Bauern an die Wettervorhersagen der Ringelblume. Wenn diese vor sieben Uhr schon ihre Blüten geöffnet hatte, sollte der Tag schön und sonnig werden. Waren die Blüten allerdings nach sieben Uhr immer
noch geschlossen, so wurde es laut der Bauernregel ein Regentag.
Die Ringelblume gehört zur Familie der Korbblüter. Es handelt sich um eine einjährige Pflanze, die bis zu 50 cm hoch wird. Die breiten Blätter der Pflanze sind lanzettförmig und leicht behaart.
Die Blüten sind sehr klebrig und haben einen hervorstechenden Geruch. Je nach Sorte sind sie hellgelb bis dunkelorange. Aus den weiblichen Randblüten der Ringelblume entwickeln sich die kleinen, nach innen geringelten Samen, die namensgebend für die Pflanze sind. Die Blütezeit liegt zwischen April und November, wobei man bei guten Wetterbedingungen auch um die Weihnachtszeit herum noch die ein oder andere Ringelblume erblicken kann.
Die Samen können gut getrocknet, und im Frühjahr ausgesät werden.

Die Kuhschelle – oder die flauschigste Blume der Welt
Wer die Pflanze „Pulsatilla pratensis“ kennt, weiß wie schön und weich diese auch als „Kuhschelle“ bekannte Blume ist.
Denn sowohl Stiel als auch Blüte dieser Pflanze sind von einer feinen flaumartigen Behaarung überzogen, und verleihen ihr eine samtweiche Oberfläche.
Diese merkwürdige Schönheit, und Weiche der Pflanze führte in der Vergangenheit zu allerlei Mythen negativer Art. Viele glaubten z.B., dass die Kuhschelle immer dort auftauchte, wo ein Jäger eine Hexe vom Himmel geschossen hätte. Auch bekam die Kuhschelle abwertende Namen wie „Teufelsbart“, welche den Argwohn der Bevölkerung gegenüber dieser Pflanze zum Ausdruck brachten.
Der Name „Kuhschelle“ lässt sich ganz einfach von der Form der Pflanze ableiten. Diese erinnert an eine Kuhglocke, bzw. Kuhschelle. Auch der lateinische Name ist an dieses Aussehen angelehnt (pulsare – schlagen, läuten).
Bei der Kuhschelle handelt es sich um eine mehrjährige, zur Familie der Hahnenfuß-
gewächse gehörende Bergblume, die unter anderem mit den Anemonen verwandt ist.
Die Kuhschelle ist in West- und Mitteleuropa in bergigen Gebieten beheimatet.
In Deutschland beschränkt sich der Lebensraum allerdings nur noch auf Bereiche rund um das Mittelgebirge.
Sie bevorzugt vor allem sonnige Standorte in lichten Kiefernwäldern, auf Magerrasen
und kalkhaltige Böden. 
Die Blüten entwickeln sich gleichzeitig mit den Blättern im Frühjahr. Die Blüte der Kuhschelle ist sehr einfach aufgebaut, und nicht in Kelch und Krone unterteilt.
Natürlicherweise sind die Blüten purpurrot bis violett gefärbt. Aufgrund verschiedener durch den Menschen erzeugten Kreuzungen gibt es mittlerweile aber auch andere Blütenfarben, wie zum Beispiel weiß, rosa oder rot.
Die schon angesprochene Behaarung der Blüten befindet sich an der Außenseite und
verhindert eine zu hohe Wasserverdunstung.

Der Winterling

Der kleine gelbe Winterling erfreut so recht die Herzen der wintermüden Menschen. Wie gelackt sieht die helle, glänzende Blüte aus.
Als Frühblüher hat der Winterling seine Startvorräte unterirdisch in einer kleinen Knolle eingelagert, so dass er als eine der ersten Blütenpflanzen mit den  wärmenden Sonnenstrahlen in die Welt hinein leuchten kann. Auch die Bienen freuen sich über die stärkende Nahrung.
Die so kleine Pflanze bohrt sich auch durch den Schnee. Fast sieht es so aus, als ob sie  ein Wachstumsloch in die Schneedecke gebrannt hat, denn der Schnee erscheint oft zurückgedrängt rund um die Pflanze; oder hat die Pflanze ihn aufgetaut?

Der Name “Winterling“ ist eigentlich unpassend. OK, sie wächst und blüht im Winter, das machen ihr aber viele andere Blütenpflanzen nach. „Der Frühlingsbringer“ wäre doch viel netter und hoffnungsvoller…oder „ die den Frühling bringt…“ „Frühlingsbote“ wer weiß einen treffenderen Namen?

Das Hahnenfußgewächs kommt ursprünglich aus Südeuropa, heute finden wir es in vielen Gärten und Parkanlagen bei uns. Auf günstigen Standorten, in frischen Laubwäldern, beginnt es zu erwildern.
Fast jede Pflanze enthält Wirkstoffe, die einerseits medizinisch nutzbar sind, in einer falschen Dosierung jedoch unangenehme Wirkung zeigen. Im Winterling, der mit allen Pflanzenteilen giftig ist, findet man diese Wirkstoffe, die Glykoside, in höchster Konzentration in der Knolle.
Sie verlangsamen unter anderem den Herzschlag.
 

 

Der gemeine Efeu (hedera helix)

Ja, er ist wirklich der „allgemeine, gewöhnliche“ Efeu, er ist gemein, wenn er mit seinen Haftwurzeln die Hauswände hochklettert und sich unter den Dachziegeln heimlich schlängelnd weiter windet, Ziegeln anhebt und Isolierungen unterwandert…

Jeden Herbst sieht man eifrige Hausbesitzer beim Putzen ihrer Hausfassaden. Die Ranken werden  zurück geschnitten  oder gar abgerissen.
Manche alten Efeuranken werden nur gekappt und hängen dann vertrocknet an den Wänden.
Dabei bietet diese Pflanze vielerlei Getier Nahrung und Schutz.
Auch die Hauswände profitieren zwar vom regulierenden Mikroklima unter den immergrünen Blättern, sie halten im Winter die Wärme abstrahlende Luft am Haus und schützen im Sommer vor der heißen Sonneneinstrahlung. Auch starke Regengüsse laufen glatt an den Blättern ab, die mit ihrer langen Träufelspitze an Blätter aus dem Tropenwald erinnern, aus der diese Pflanze ursprünglich stammt.
Aber ihre Haftwurzeln finden jede poröse, bröckelnde Stelle im Putz und lenken ihre Wurzeln dorthin, die Ranken durchwachsen jede Stelle unter den Ziegeln und Latten und  sorgen so für stetige Pflegearbeit auch an 20 Meter hohen Häusern, wenn man die Efeupflanze dorthin gesetzt hat.…

Das Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

gehört zur Familie der Amaryllisgewächsen und wird mit einer Blütezeit ab Februar, bzw. spätestens im März zu den Frühblühern gezählt.
Sowohl  in ganz Europa, als auch in Südwestasien sowie im Kaukasus und am kaspischen Meer kommt das Schneeglöckchen in Auenwäldern, feuchten Laubmischwäldern, aber mittlerweile auch in vielen Gärten und Beeten vor.
Das Schneeglöckchen wird bis zu 20 cm groß, hat meist zwei parallel angeordnete, grundständige Blätter, die an der Spitze verhärtet sind, und eine „nickende“ Blüte. Die Blüte besteht aus drei großen äußeren weißen Blütenhüllblättern, und drei verwachsenden kleinen inneren Blütenhüllblättern, die leicht grünlich gefärbt sind. Diese Form der Blüte, und der sich nach unten biegende Stiel sind typisch für diesen Frühblüher.
 Es werden 18-36 kleine, runde hellbraune Kapselfrüchte gebildet, in denen die Samen enthalten sind. Nach Bildung dieser Früchte fällt der Steil der Pflanze mitsamt den Früchten ab. Die Verbreitung der Samen geschieht vor allem durch Ameisen, da diese sich mit Vorliebe von dem Nährkörper, der sich um die Samen gebildet hat, ernähren. Sie nehmen die Früchte mit, fressen unterwegs den Nährkörper auf, und verstreuen somit die darin enthaltenen Samen.
Wie die meisten Frühblüher hat auch das Schneeglöckchen Überwinterungsorgane herausentwickelt, die es ihr ermöglichen, mehrjährig zu blühen. Es handelt sich hierbei um die Blattenden der Pflanze, die sich zu einer Zwiebel verdickt haben. In ihr sind die wichtigen Nährstoffe und Wasser gespeichert.

   
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