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„Oki“ und „Doki“, die „wilden“ Goldhamster (Mesocricetus auratus)

„Du hast ja einen richtig wilden Hamster von draußen“ stellte Lena fest, als ich ihr unsere kleinen Nagetiere zeigte. „Den haben wir gerade in der Schule durchgenommen.“

Ja, so sieht es auf den ersten Blick aus, wenn man im neuen Nachttierhaus im Ökogarten die beiden syrischen Goldhamster betrachtet.
„Oki“ und „Doki“ leben in einem Landschaftsbecken, so dass sich die Betrachter diese Tiere in ihrem ursprünglichen Habitat der kargen Steppen- und Halbwüste besser vorstellen können.
Der syrische Goldhamster ist die Stammform aller weltweit in Gefangenschaft gezüchteten Goldhamster. Ob schwarz, ob gold, mit langem oder kurzem Fell, sie alle stammen von der „wilden“, bis 18 cm großen (mit Schwanz) Stammform ab. Diese ist aber akut vom Aussterben bedroht. Nur wenig Tiere soll es noch in Nordwestsyrien und in einem kleinen Bereich der Südosttürkei geben.

Mohrenkopfpapagei

Der Mohrenkopfpapagei gehört der Gattung der Langflügelpapageien an. Sein lateinischer Name Poicephalus senegalus bedeutet übersetzt: „Der Grauköpfige (Papagei) aus dem Senegal“.
Der Name spielt also auf die Heimat des Mohrenkopfpapageis an. Sein Verbreitungsgebiet reicht über ganz Westafrika von Senegal über Gambia, Guinea, der Elfenbeinküste, Ghana bis nach Nigeria, Nord-Kamerun und Nordwest-Tschad.

Mauersegler

 

Der Mauersegler (Apus apus) ähnelt den Schwalben, ohne mit ihnen verwandt zu sein.
Gleiche Lebensbedingungen bewirken einen vergleichbaren Körperbau. Fachmenschen bezeichnen das als „konvergente Evolution“. Beide Tierarten, Schwalben und Mauersegler sind extrem dem Leben in der Luft angepasst.
Mauersegler erreichen im Sturzflug Geschwindigkeiten von 200 km/h und halten sich als Langstreckenflieger mehrere Monate in der Luft auf. Wenn zu sie ihren Winterquartieren, meist südlich des Äquators in Afrika ziehen, schlafen sie auch während des Fluges. Selbst die  Paarung kann im Flug nach rasanten Verfolgungsjagden erfolgen. Das Nistmaterial wird ebenso aus der Luft gegriffen wie die Nahrung. Als weiter Besonderheit können Jungtiere bis zu zwei Wochen eine Hungerstarre durchmachen, die ihnen das Überleben bei schlechtem Wetter und geringem Nahrungsangebot ermöglicht. Ähnlich wie während der Winterruhe unserer Eichhörnchen werden die Körperfunktionen dabei auf ein Minimum reduziert.
Jungvögel haben ihr optimales Ausfluggewicht mit ca. 40 Gramm erreicht. Sie fliegen meist in den Abendstunden aus und sind sofort geschickte Meister der Lüfte, die ihre erste Nacht gleich im neuen Element verbringen.
 

 

 

Kaninchen

 

Kaninchen gibt es rund um die Welt. Unsere Haus- und auch Zwergkaninchen stammen vom Wildkaninchen ab, das vor langer Zeit schon als „schnell zu greifender“ Fleischlieferant durch die Saaten hoppelte.

Kaninchen sind überhaupt nicht mit den Hasen verwand, sie sind ihnen nur äußerlich ein wenig ähnlich, sonst unterscheiden sie sich so stark wie Rinder von Pferden…

Immer mehr wuschelige Zwergkaninchen ziehen in unsere Wohnungen und Gärten als Heimtiere ein.
Bevor man sich diese Tiere anschafft, sollte man wissen, wie die wilden Kaninchen leben, um unsere Heimtiere dann so artgerecht wie möglich zu halten.

Kaninchen leben in einem Familienverband auf der Größe eines Fußballplatzes. Die weiblichen Tiere sind lebende Bagger. Sie graben und graben und graben…der Familienbau wird immer größer, immer wieder neu. Die Jungen müssen geschützt sein, also graben, graben, graben…bis 2,50 m tief - ist kein Problem.

Degus

„Ihh, da sind ja Ratten!!“ schallt es aus dem Tierhaus des Ökogarten. Diesen Ausruf hören wir oft, wenn nichtsahnende Besucher vor einem unserer Degukäfige stehen. Wenn man sie dann darüber aufklärt, dass es sich bei diesen possierlichen Tieren nicht um Ratten, sondern um Degus handelt, sind sie erst mal sprachlos. Von einem Tier namens „Degu“ haben sie noch nichts gehört.
Dabei sind die Degus (Octodon degus) mittlerweile auf dem Weg, die Hamster und Meerschweinchen als beliebte Haustiere abzulösen. Wie diese gehören auch die Degus zu den Nagetieren. Im Gegensatz zu Meerschweinchen sind sie allerdings sehr aktiv, klettern viel, und sind sehr gesellig.
Auch gegenüber Hamstern haben Degus einige Vorteile: Sie sind tagaktiv, der Halter kann sich also auch am Tag mit seinem Tier beschäftigen, und Degus sind Gruppentiere.
Der ursprüngliche Lebensraum  liegt in Chile (Mittelamerika), wo sie sowohl Wälder, Küstengebiete, als auch Hochebenen von bis zu 1200 m Höhe besiedeln. Sogar auf einer Nachbarinsel „Isla Mocha“ sind Degus gefunden worden.

Bitterling

Der Fisch des Jahres Bitterling

Jetzt, wo es auch im Ökogarten auf den Winter zugeht, verändern sich nicht nur über Wasser, sondern auch unter Wasser einige Dinge. So ist vor einiger Zeit im Teich des Ökogartens ein neuer Bewohner eingezogen.
Der so genannte Bitterling (Rhodeus amarus). Bei ihm handelt es sich um einen kleinen Fisch. Mit nur 6 bis 9 cm Körperlänge gehört er zu den kleinsten Vertretern der Karpfenfamilie.
Seinen Namen bekam er durch sein eher ungenießbares, bitteres Fleisch.
Der Körper des Bitterlings ist mit großen Schuppen besetzt, die auf dem Rücken graugrün gefärbt sind. An den Seiten befindet sich jeweils ein glänzender blaugrüner Streifen.
Bitterlinge kommen in ganz Mitteleuropa nördlich der Alpen vor. In Skandinavien, Dänemark und in großen Teilen Großbritanniens fehlen sie allerdings.
Ihr bevorzugter Lebensraum sind flache, langsam fließende oder stehende  nahrungsreiche Gewässer mit schlammigem, sandigem Untergrund. Sie ernähren sich hauptsächlich von kleinen Wirbellosen und Algen.

Bartagamen


Bartagamen werden mitsamt dem Schwanz bis zu 60 cm lang. Sie haben einen breiten ovalen Körper mit angewinkelten, kurzen, aber kräftigen Beinen. Ihr Schwanz ist spitz zulaufend und hat noch einmal die ungefähre Länge des Körpers.
Der Kopf ist relativ groß und fast dreieckig geformt.
Bartagame verfügen über sehr markante Kieferknochen, und ein großes Maul.
Die Augen befinden sich seitlich am Kopf, so dass Bartagamen über ein relativ weites Blickfeld verfügen.
Sowohl am Kopf, als auch seitlich am Körper haben die Bartagamen eine Reihe von Stacheln. Diese können bei Gefahr abgespreizt werden. Allerdings dienen sie nur der Abschreckung, da sie weich sind.
Bartagamen kommen ursprünglich aus Australien. Dort leben sie vor allem in Wüsten und Felswüsten. Durch ihre kräftigen Beine und Krallen sind sie optimal an die felsigen Gebiete angepasst und können sehr gut klettern.

   
© 2016 Ökogarten der IGS Peine

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